Klüngelköpp-Bandprofil

Jochen Damm

Gemeinsam mit weiteren Musikern u. a. dem Saxophonisten Mike Siegmund tritt die Gruppe zunächst an, um kölsche Swingmusik in den Karneval zu tragen. Authentisch gekleidet in Knickerbockers, mit Hosenträgern und den Schiebermützen, die heute längst das stylische Markenzeichen der Klüngelköpp sind, finden die frische Art von Musik, wie auch das extrem hohe spielerische Niveau der Band, sofort große Anerkennung und führen die Klüngelköpp aus dem Stand zum Sieg beim Mottolied-Songcontest zum Motto der Session 2003/2004, mit dem Titel “Lach doch ens et weed widder weede“.

Mike Siegmund

Kein Wunder, dass die Profis des kölschen Brauchtums sofort hellhörig werden. So kommen die Klüngelköpp sofort in den Genuss einer dreijährigen Nachwuchsförderung beim Literarischen Komitee – einer Abteilung des Festkomitees Kölner Karneval – durch die die Band schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt in ihrer Karriere auf großen Sitzungen, in renommierten großen und kleinen Sälen und Festzelten ihr Ausnahmetalent präsentieren darf.

Und: der neue Klang kommt an! Der Mix aus eigenständiger Musik, eigenen Texten und einem etwas anderen Sound findet überall auf Anhieb reichlich Anhänger, was sich schon ab der Session 2004 mit seither mehr als 100 Auftritten pro Session und jährlich steigenden Auftrittszahlen mit aktuell über 200 Auftritten allein im Karneval niederschlägt.

Robert Kowalak

Spätestens 2007 sind die Klüngelköpp endgültig in der Belle Etage des Kölschen Fasteleers angekommen. Ihr Hit ´Kölsche Nächte´ läuft aber nicht nur in allen Kneipen, Sälen und Diskotheken der Domstadt hoch und runter. Er markiert auch die musikalische Öffnung der Gruppe hin zur Popmusik. Die Verpflichtung von Stephan Loschelders im Jahr 2008 als Drummer der Band und schließlich 2009 der Gewinn des Kölner Ausnahmesängers und Freundes Frank Reudenbach erweitern nochmals den kreativen Spielraum und die Spielfreude der Gruppe.

Frank Reudenbach

Reudenbach, der über 20 Jahre seines Lebens Künstler wie Howard Carpendale, Jennifer Rush, Chris de Burgh oder Bobby Kimball live und im Studio unterstützt hat, ist der letzte, fehlende Baustein für den furiosen Aufstieg einer echten kölschen Boygroup, wie man sie so in der Domstadt noch nicht gesehen und gehört hat. Mit der Neuinterpretation des schon älteren Titels ´Stääne´ schaffen die Klüngelköpp 2011 den Sieg bei TOP JECK, der Karnevalshitparade bei Radio Köln. Im gleichen Jahr siegen Musiker beim “Hit der Session“ der “Roten Funken” mit dem Titel “Veedel”, womit sie als erste kölsche Band überhaupt beide Auszeichnungen in einem Jahr mit zwei(!) verschiedenen Hits abräumen können. Die Showdrumming-Einlage, die die Klüngelköpp in der Session beim Titel „Kölsche Fiesta“ auf den Bühnen präsentieren, ist zudem DAS Highlight jeder Sitzung.

Stephan Loschelders

Diese Erfolge waren der Vorstoß in völlig neue Dimensionen, von nun an zählen die Klüngelköpp zu den „must haves“ im Kölner Karneval. Die Band kann sich in der Session 2012/2013 mit dem Song „Wä einmol Kölle sing Heimat nennt“ erneut bei der Radio Köln TOP JECK-Hitparade durchsetzen und diesen Titel mit dem Sessionshit „Jedäuf met 4711“ ein Jahr später sogar verteidigen. In derselben Session räumt die Gruppe erstmals den wichtigsten Preis im Kölner Karneval ab: Den NÄRRISCHEN OSCAR! Mit diesem Preis küren die Jecken jährlich die beste Band der Session. Dass dieser Titel in der Session 2014/2015 (Us kölschem Holz) erneut an die Klüngelköpp geht, zeigt, dass die Band inzwischen eine absolute Ausnahmestellung im Kölner Karneval einnimmt – sowohl bei den Jecken als auch bei den Karnevalsoffiziellen. Angespornt durch diese einmalige Erfolgsserie und inzwischen mit einer Vielzahl von Hits im Gepäck und einer großartigen Fanbase, soll nun in den kommenden Jahren die musikalische Bandbreite noch erweitert werden. Auch in allen Bereichen außerhalb der Bühne haben sich die Klüngelköpp neu aufgestellt und konnten zahlreiche starke Partner gewinnen, die ebenso vom Auftritt der Band überzeugt sind, wie die Musiker selbst, die nur ein Ziel haben: Die Erfolge der letzten Jahre zu bestätigen und sich dabei immer wieder selbst neu zu erfinden.

 

 Discografie:

2004 Lach doch ens et weed Widder wedde, Altbier, Ejal Ejal

2006 Du kannst mich mal, Engel, Ratz Fatz

2007 Kölsche Nächte, Der Clown, Schicki Micki

2008 Massel, Su jung, Stääne

2009 Kölsche Fiesta, Musik Musik Musik, Hoch soll se leben

2010 Stääne, Brav, Ich mach mich weg, Die Griechen

2011 In Kölle verliebt LP

2012 Wer einmol Kölle sing Heimat nennt, Heidi

2013 Jedäuf met 4711, Loss mer Singe